Im Glasmuseum Bad Driburg hat sich in den vergangenen Tagen viel bewegt.

Das ehrenamtliche Team arbeitet mit großer Vorfreude auf die Eröffnung der neuen Ausstellung mit Glasobjekten von Otmar Alt hin und steckt mitten in den Vorbereitungen.

Der Förderverein Glasmuseum Bad Driburg e.V. ist dem Werbering Bad Driburg beigetreten – ein Schritt, der hervorragend zur Zielsetzung des Vereins passt. Beide verfolgen das gemeinsame Anliegen, Bad Driburg durch gezielte Aktionen und Veranstaltungen wirtschaftlich wie kulturell zu stärken.

Die Sonderaktionen des Glasmuseums im Rahmen der Reihe „BAD DRIBURG entdecken und genießen“ lockten außergewöhnlich viele Besucherinnen und Besucher an und sorgten für große Begeisterung.

Der Vorstand des Werberings übergibt die Mitgliedsurkunden im Glasmuseum. V. l.: Josef Reckers, Christopher Göke, Marion Weber, Katrin Bergmann, Michael Peine, Michael Gäde

Vom 08. bis 11. Juni 2026 besuchten erneut fünf dritte Klassen der Schule unter der Iburg das Glasmuseum. Im Unterricht hatten sie sich bereits intensiv mit der Stadtgeschichte Bad Driburgs beschäftigt und waren bestens auf die Glashistorie vorbereitet.

Die Vorstandsmitglieder Josef Reckers, Michael Gäde und Friedhelm Macke führten die Kinder durch die Ausstellung und beantworteten geduldig die vielen neugierigen Fragen.

Die jungen Besucher lassen sich die Entstehung des Glases von der Glasmuseumsmaus Alex erklären

Am 13. Juni 2026 wurde die erfolgreiche Ausstellung „Knipse Karl“ abgebaut. Die historischen Fotografien und Negativplatten des Bad Driburger Fotografen aus dem frühen 20. Jahrhundert hatten besonders viele Einheimische ins Museum gelockt.

Josef Reckers bedankte sich bei Hubert Meiners, dem Enkel des Fotografen, der die wertvollen Platten und die digitalisierten Aufnahmen zur Verfügung gestellt hatte. Die Originalplatten verbleiben im Museumsarchiv und sollen perspektivisch in eine Dauerausstellung integriert werden. (Spoiler: Aufgrund des großen Erfolgs ist für Anfang 2027 eine weitere Ausstellung mit alten Bad Driburger Stadtansichten geplant.)

Knipse Karl verabschiedet sich

Unmittelbar nach dem Abbau begannen die umfangreichen Arbeiten für die kommende Ausstellung. Frau Dr. Lenz-Weber von der Otmar-Alt-Stiftung stellte die fantasievollen Kunstobjekte zusammen, die anschließend durch eine Kunstspedition sicher nach Bad Driburg transportiert wurden.

Die fantastischen Objekte warten in Hamm auf die Abholung nach Bad Driburg.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer brachten die wertvollen Stücke in den Ausstellungsraum, bauten die neu angeschafften Vitrinen auf, reinigten sie sorgfältig und unterzogen das gesamte Museum einer Grundreinigung. Auch außen tat sich etwas: Ein neues Banner weist nun auf die kommende Ausstellung hin.

Die neuen Vitrinen werden aufgebaut und gereinigt.
Das Museum bekommt eine „Grundreinigung“ durch die Teamkolleginnen
Es macht viel Freude, wenn alles glänzt
Die ersten Glaswesen dürfen mit Hilfe des Kurators Heiner Düsterhaus schon mal ihren Standplatz inspizieren
Das neue Banner am Museum zieht sicherlich viele Besucher an

Am Mittwoch war ein Reporterteam des WDR zu Gast im Glasmuseum. Für eine Serie der Lokalzeit, in der besondere Menschen und faszinierende Kulturorte in ostwestfälischen Städten vorgestellt werden, begleiteten sie unser Team einen Nachmittag lang. Die Journalisten zeigten sich beeindruckt vom starken ehrenamtlichen Engagement des Fördervereins, und freuten sich besonders, mitten in die Aufbauphase der Otmar‑Alt‑Ausstellung hineingeraten zu sein.

Wir sind gespannt, welche Szenen und Interviews in der Ausstrahlung im Juli in der Lokalzeit zu sehen sein werden.

Die Reporter (links) freuen sich mit Josef Reckers (Mitte) Heiner Düsterhaus (2. von Rechts) und Hermann Weskamp (rechts) beim Auspacken über die ausdrucksstarken Objekte.
Heiner Düsterhaus erklärt, wie solche Glas-Kunstobjekte gefertigt werden.
Die Farbigkeit der Objekte bringt sicherlich starke Fernsehbilder
Auch historische Ausstellungsstücke sind sehr interessant.
Friedhelm Macke informiert über die Bad Driburger Glashistorie.
Wido Jubt (Mitte) berichtet über seine Arbeit als Glasmacher in den Bad Driburger Mundblashütten.
Das neue Banner am Glasmuseum (siehe oben) wird fasziniert betrachtet.

Am Donnerstag erhält die Präsentation unter Anleitung von Frau Dr. Lenz-Weber den letzten Feinschliff.

Nun fiebert das gesamte Team dem 21. Juni 2026 entgegen, wenn die Ausstellung „Schillernde Farbwunder – Fabelhafte Glaswelten“ ihre Türen öffnet und die Besucherinnen und Besucher in die farbenprächtige Welt der fantastischen Glaswesen eintauchen können.

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