Bildung, Begegnung und Begeisterung

Der Kreislandfrauenverband Höxter vertritt die Interessen von rund 1.500 Frauen im ländlichen Raum und bietet neben vielfältigen Freizeitangeboten auch ein attraktives Bildungsprogramm.

Am 15. April 2026 war die Ortsgruppe Bad Driburg Gastgeberin eines Treffens – und fand dafür im Glasmuseum Bad Driburg den idealen Ort.

Bereits im Vorfeld hatten sich Michaela Menne‑Nolten und Josef Reckers, Vorsitzender des Fördervereins Glasmuseum Bad Driburg e.V., abgestimmt. Schnell war klar: Das Glasmuseum ist mit seiner Verbindung aus Bildung, Kunst, Kultur und geselligem Miteinander wie geschaffen für eine Veranstaltung der LandFrauen.

Ein stimmungsvoller Empfang im Museum

Das ehrenamtliche Museumsteam hatte die Eingangshalle mit den neuen mobilen Tischen und Sesseln sowie dekorativen Gläsern ansprechend vorbereitet. Der Bürotresen verwandelte sich in ein einladendes Kuchenbuffet. Michaela Menne‑Nolten hatte eine beeindruckende Auswahl selbst gebackener Kuchen sowie Kaffee und Tee mitgebracht – beste Voraussetzungen für einen genussvollen Nachmittag.

Michaela Menne-Nolten (rechts) begrüßt die Anwesenden

Josef Reckers (hinten rechts) begrüßt die Gäste.

Zu Beginn begrüßte Michaela Menne‑Nolten die anwesenden Mitglieder herzlich und dankte dem Museumsteam für den freundlichen Empfang. Anschließend stellte Josef Reckers das Glasmuseum und aktuelle Projekte vor. Besonders hob er die laufende Sonderausstellung „Knipse Karl“ sowie die ab dem 21. Juni 2026 kommende Ausstellung „Otmar Alt“ hervor.

Eine Reise durch 4000 Jahre Glasgeschichte

In einem lebendigen Präsentationsvortrag nahm Friedhelm Macke die LandFrauen mit auf eine Zeitreise: von den Ursprüngen der Glasherstellung im Nahen Osten vor 4000 Jahren bis hin zur Bedeutung des Glases für die Stadt Bad Driburg. Er verdeutlichte, wie prägend die Glasproduktion für die Stadtgeschichte war, und dass Bad Driburg bis heute zu den wichtigsten Glashandelsstandorten Europas zählt.

Friedhelm Macke präsentiert die Bad Driburger Glasgeschichte

Nach so vielen Eindrücken mussten sich die Gäste erst einmal am köstlichen Kuchenbuffet stärken, bevor sich die Gruppe aufteilte. Michael Gäde, Josef Reckers und Friedhelm Macke führten die Besucherinnen durch die Ausstellungen. Die LandFrauen zeigten sich begeistert von der Geschichte und den Geschichten rund um das Bad Driburger Glas.

Wertschätzung für das Ehrenamt

Zum Abschluss überreichte Michaela Menne‑Nolten im Namen der LandFrauen ein filigran aus Holz gefertigtes Stadtbild von Bad Driburg als Gastgeschenk. Sie betonte, wie beeindruckt die Teilnehmerinnen vom großen ehrenamtlichen Engagement des Museumsteams seien. Einige Frauen aus der Region gaben zu, bislang nicht gewusst zu haben, welch kulturelles Kleinod das Glasmuseum darstellt.

Die Teilnehmerinnen hatten für die Verköstigung einen Beitrag entrichtet. Den Überschuss übergab Frau Menne‑Nolten Herrn Reckers in Form eines symbolischen Schecks, als Anerkennung für das starke ehrenamtliche Engagement des Museumsteams. Eine Bad Driburger LandFrau äußerte sogar, sie könne sich gut vorstellen, künftig selbst im Museumsteam mitzuwirken.

Josef Reckers (links) präsentiert das Gastgeschenk. Michaela Menne-Nolten (rechts) überreicht den Spendenscheck.

Zum Abschluss verabschiedete Josef Reckers die Gäste und dankte für die Mitwirkung an der gelungenen Veranstaltung. Er freute sich besonders darüber, dass das Konzept des Museums, kulturelles Highlight und gesellschaftlicher Begegnungsort zugleich zu sein, erneut eindrucksvoll aufgegangen ist.

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