Die Autorinnenlesung am 09. Oktober 2026 stieß auf sehr großes Interesse.

Wieder einmal hat das Glasmuseum Bad Driburg gezeigt, dass es nicht nur ein Ort innovativer Vermittlung der regionalen Glasgeschichte ist, sondern sich zunehmend zu einer lebendigen kulturellen Begegnungsstätte für Bad Driburger, Kurgäste und Besucher entwickelt. Die dritte Lesung in diesem Jahr war in jeder Hinsicht fantastisch.

Atmosphäre und Rahmen

Für die groß angekündigte Lesung der Autorinnen Stefanie Biermann und Kristina Maria Dahl war das erst kürzlich technisch aufgerüstete Erdgeschoss des Museums ideal. Es wurde stimmungsvoll vorbereitet:

40 der neuen bequemen Bankettstühle boten gerade ausreichend Platz für alle Gäste.

Die moderne Lautsprecheranlage sorgte für eine hervorragende Akustik bis in die hinteren Reihen.

Begleitende Fotos wurden auf dem zentralen Großbildschirm gezeigt und waren von jedem Platz aus gut sichtbar.

Gedimmtes Licht und flackernde Teelichter schufen eine Atmosphäre, die perfekt zu den magischen Themen der Romane passte.

Begrüßung und Einstieg

Zu Beginn begrüßte Michael Gäde, Vorstandsmitglied des Fördervereins Glasmuseum Bad Driburg e.V., die zahlreichen Besucherinnen und Besucher sowie die Autorinnen, die beide in Bad Driburg zur Schule gegangen sind.

Michael Gäde begrüßt die Autorinnen und die zahlreichen Besucherinnen und Besucher.

Lesung und Inhalte

Die Autorinnen nahmen das Publikum anhand eindrucksvoller Fotos mit auf ihre Reise zu den Schauplätzen ihrer Romane: an die Ostküste Schottlands, in die Highlands und auf die Inseln der Hebriden.

Stefanie Biermann (rechts) und Kristina Maria Dahl (links) untermalen die Lesung mit eindrucksvollen Fotos ihrer Reise zu den Handlungsorten.

Sie stellten die zentralen Figuren ihrer Bücher vor:

Maggie, die Meeresbiologie-Studentin,

Gavin, der Veterinär,

Jonathan, Leiter eines Naturschutzgebiets,

sowie Cuthbert, der Wassermagier aus dem zweiten Band.

Die Protagonisten der Bücher werden vorgestellt.

Beim Vorlesen übernahmen sie jeweils die Rolle eines der Protagonisten. In allen Textpassagen lag ein Hauch von Geheimnis und Magie, und auch die zwischenmenschlichen Entwicklungen deuteten sich an – ohne jedoch zu viel zu verraten. Die Gäste sollen die Geheimnisse schließlich beim Lesen selbst entdecken.

Beim Vorlesen schlüpften die Autorinnen in die Rollen unterschiedlichen Romanfiguren.

Reaktionen des Publikums

Das Publikum zeigte sich begeistert von der Mischung aus Lesung und bildreicher Präsentation. Der Applaus war langanhaltend und herzlich.

Bemerkenswert war die Reaktion eines „Typisch ostwestfälischen Fakten-Fritz mit ausgeprägter Übernatürlichkeits-Allergie“. Nun endlich habe er verstanden, was seine Kinder vor über vierzig Jahren meinten, als die junge Familie eine ähnliche Reise quer durch Schottland, von der Ostküste zur Insel Skye, unternahm:

Für die Kinder waren die vielen Wild- und Weidetiere, die den Verkehr auf den schmalen Straßen der Highlands immer wieder stoppten, magische Wesen. Den dichten Küstennebel oder die waagerechten Regenschauer hatte ein verärgerter Wassergeist geschickt, weil der Vater wieder zu schnell an einem der geheimnisvollen „Lochs“ vorbei gefahren war.

Abschluss und Ausblick

Zum Ende der Veranstaltung bedankte sich Michael Gäde bei den Autorinnen, die sich wiederum herzlich beim Publikum und den Aktiven des Fördervereins für den wunderbaren Abend bedankten. Die große Begeisterung spiegelte sich auch in den vielen verkauften Büchern wider, die die Autorinnen geduldig signierten.

Abschließend betonte Gäde, dass er sich bereits sehr auf das Erscheinen des dritten Bandes der Trilogie und die natürlich dazugehörende Lesung im Glasmuseum freue.

Michael Gäde bedankt sich bei den Autorinnen und beim Publikum
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